Auf dem Weg zum Natural User Interface (Teil1) – Verständnis

Technik

Mrz 18

2012

TUI

creative commons, freie Bilder Autor: Alex Barth

Kennt ihr noch das alte Handyspiel “Snake”? Es stammt aus den 90er Jahren und war ein Highlight auf unseren Handys. Damals hat man noch auf die Tasten gehauen, heute gibt es den Klassiker wieder, jedoch auf Smartphones, welche für gewöhnlich nur noch mit den Begrifflichkeiten, touchen, wischen oder spreizen, in Verbindung gebracht werden. In naher Zukunft zeigen wir nur noch mit dem Finger in eine Richtung und weisen der virtuellen Schlange den Weg durch unser eigenes Zimmer. Die Entwicklung geht rasch voran, vor allem strebt der Mensch stark danach, die Bedienbarkeit zu verbessern, zu erleichtern.

Geräte, wie beispielsweise der PC, lassen sich auf unterschiedlichster Art und Weise bedienen. Es gibt diverse Bedieneroberflächen, die bekanntesten sind:

GUI (Graphical User Interface), zu Deutsch “grafische Benutzeroberfläche”. Dies ist die wohl bekannteste und meist benutzte Form, nämlich die Bedienung mit der Tastatur und der Maus. Noch ist derart Steuerung kaum wegzudenken, da wir uns stark daran gewöhnt haben. Dennoch entwickelt sich der Trend langsam aber sicher in eine fortschrittlichere Form.

Eine dieser Formen, das TUI (Tangible User Interface) oder berührbare Benutzeroberfläche, hat sich bereits in den letzten Jahren sehr hervorgehoben. Gemeint ist die Bedienung mittels berührungsempfindlichem Display, wie bei dem iPhone 4S, welches allerdings bereits einen Schritt weiter gegangen ist, aber dazu kommen wir später. Hierbei wird zwischen kapazitiver Berührung und druckintensiver Berührung unterschieden. Kapazitive Displays sind wesentlich besser auf die Berührungen optimiert, aber immer noch schwer zu realisieren. Bisher gibt es nur ein einziges PC-System mit kapazitiven Display (von Lenovo).

Die Entwicklung geht weiter, angekommen beim NUI (Natural User Interface), die natürliche Benutzeroberfläche, welche uns das Steuern mittels Gesten ermöglicht. Mit Hilfe von Bewegungssensoren, Infrarotlicht oder auch durch eine akustische Erkennung anhand von Schallwellen, kann die genaue Position, auch die Tiefe, des Benutzers erkannt werden. Somit werden die natürlichen Bewegungen von einem Programm erfasst und ausgewertet.

Die erweiterte Form mit dem Namen PUI (Perceptual User Interface), die wahrnehmungsgesteuerte Benutzeroberfläche, verbindet die Steuerung mittel Gesten und durch Spracherkennung (VUI – Voice User Interfaces). Auf dieser Ebene wird eifrig geforscht, denn bei dieser Benutzeroberfläche ist die einzige Schnittstelle nur noch der Mensch selbst.

Passend zu diesen Benutzeroberflächen habe ich ein beeindruckendes Video von “Ted” gefunden. Das Konzept bzw. das Gerät, welches sich als Prototyp herausstellt, wird als sechster Sinn bezeichnet und vereint diverse Techniken. Schaut es euch am besten an, denn eine Beschreibung würde den Rahmen sprengen. Viel Spaß mit dem “Sechsten Sinn”.

(Im zweiten Teil geht es dann weiter mit der Vorstellung heutiger Techniken, wie die Spracherkennungssoftware von Microsoft oder die Kinect-Technik).

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